Mit Dr. med. Rebecca Sänger und Dr. med. Frauke Wilken. Biologische und soziale Unterschiede können beeinflussen, welche Diagnostik, Therapie, Prävention oder Rehabilitation sinnvoll ist. Diese Folge ordnet ein, was geschlechtersensible Medizin heute leisten kann – und wo die Forschung noch offen ist.
42:31 Minuten · veröffentlicht am 13. Oktober 2026 · Moderation: Florian Beigelbeck-Rech
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Teil 1 unserer vierteiligen Podcastreihe mit Dr. med. Rebecca Sänger und Dr. med. Frauke Wilken
Ist die gleiche medizinische Behandlung für alle Menschen automatisch die beste Lösung? Nicht unbedingt. Unterschiedliche biologische Voraussetzungen, Erkrankungsmuster und persönliche Lebensumstände können Einfluss darauf haben, welche Diagnostik oder Therapie sinnvoll ist.
Florian Beigelbeck-Rech spricht mit zwei Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie über die Bedeutung geschlechtersensibler Medizin. Rebecca Sänger erläutert die wissenschaftliche Perspektive, die Entwicklung des Fachgebiets und offene Fragen der Forschung. Frauke Wilken ergänzt die Sicht aus dem klinischen Alltag – von Diagnostik und Operation bis zur Rehabilitation.
Konkrete Beispiele reichen von Medikamentenwirkungen und Osteoporose über Schmerzempfinden bis zu Kreuzbandverletzungen im Frauenfußball. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, welche Rolle der Menstruationszyklus bei Trainingsentscheidungen tatsächlich spielen sollte.
Geschlechtersensible Medizin bedeutet dabei keine pauschale Trennung nach Frauen und Männern. Entscheidend ist, medizinisch relevante Unterschiede zu erkennen und die Behandlung am einzelnen Menschen auszurichten.
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiterin der AG Geschlechtersensible Medizin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Sie arbeitet an der Universitätsmedizin Greifswald und beschäftigt sich damit, geschlechtersensible Aspekte stärker in Forschung, Leitlinien und Versorgung zu verankern.
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Oberärztin am Barmherzige Brüder Krankenhaus München und Leiterin des Departments Sport-, Schulter- und Fußorthopädie. Bei MEDIZIN DIREKT ist sie Head of Orthopädie. Im Gespräch bringt sie die Perspektive aus Diagnostik, konservativer und operativer Behandlung sowie Rehabilitation ein.
00:00 Intro und Beginn der Gendermedizin-Reihe
01:50 Rebecca Sänger: Einstieg in die Gendermedizin
03:44 Frauke Wilken: Unterschiede im Klinikalltag
06:05 Gleichbehandlung und individuelle Medizin
10:06 Medikamente: Wirkung und Nebenwirkungen
12:54 Osteoporose betrifft auch Männer
13:57 Schmerzen: Wahrnehmung und Kommunikation
20:16 Kreuzbandrehabilitation und Muskelaufbau
22:48 Forschung in Orthopädie und Unfallchirurgie
24:04 Kreuzbandverletzungen im Frauenfußball
25:49 Verletzungsstatistiken und Datenlücken
28:42 Prävention im Profi- und Amateurfußball
30:04 Ist Gendermedizin nur Frauenmedizin?
31:02 Trainingspläne und Kreuzbandprävention
32:54 Zyklus, Training und Verletzungsrisiko
35:04 Mythos oder Wahrheit: drei Behauptungen
37:18 Wann kommt Forschung in der Praxis an?
39:01 Wie sich die Akzeptanz verändert hat
40:37 Schlussgedanke: den Menschen individuell sehen
41:44 Verabschiedung und Outro
Diese Episode eröffnet eine vierteilige Reihe. Die weiteren Teile werden hier ergänzt, sobald sie veröffentlicht sind.
Warum gleiche Behandlung nicht immer die beste ist
Jetzt veröffentlicht.
Wird nach Veröffentlichung ergänzt.
Wird nach Veröffentlichung ergänzt.
Wird nach Veröffentlichung ergänzt.
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